Donnerstag, 10. Februar 2022

Hunde leiden in der Pandemie!

 Hunde leiden unter der Pandemie an mangelnder Sozialisation, das hat eine Umfrage aus England ergeben. Hierfür wurden 1000 Briten befragt, ob sie während der Pandemie ihren Hund adoptiert oder gekauft haben. 42 Prozent der sogenannten Lockdown-Hunde hatten demnach noch keinen Kontakt zu Artgenossen. Knapp die Hälfte der Vierbeiner hat weder Kindern noch andere Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes kennengelernt. Traurige 62 Prozent kennen nur ihr eigenes Zuhause und sind nicht richtig sozialisiert. Problematisch wird es dann, wenn die Halter, wieder wie gewohnt, ihrer Arbeit nachgehen und die Vierbeiner alleine lassen. Diese Hunde leiden oft unter Verlassens Ängsten, da sie nur das ständige Zusammenleben gewohnt sind. Auch der Spaziergang wird schwierig, wenn Hunde durch fehlende Sozialkontakte verhaltensauffällig werden.


Montag, 20. Dezember 2021

Wahrheiten über gute Hundeernährung.

1. Dosenfutter oder Selbstgekochtes?

Ob Sie nun Ihr Tier mit Dosenfutter, Trockenfutter, rohes Fleisch oder Gemüse ernähren, ist eigentlich eine Sache der Vorliebe. Wichtig ist eigentlich nur, dass Ihr Tier eine ausgewogene Energie und Nährstoffversorgung bekommt. Auch eine genügende Menge an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen sollte gewährleistet sein. Also – was Sie auch füttern, Fertigprodukte oder Selbstgekochtes, Hauptsache die Zusammensetzung stimmt.

2. Zwiebeln, Schokolade und Weintrauben für den Hund?

Was Menschen gut schmeckt, kann dem Hund schaden. Nicht nur Zwiebeln, Schokolade, und Weintrauben auch Rosinen, rohe Bohnen, Avocados oder rohe Kartoffeln, in großen Mengen, können für den Hund gefährlich sein. Auch Milch schlecken, Butter oder Eiweiß ist nichts für den Vierbeiner.

Geben Sie Ihrem Tier keine Hühnerknochen, die spalten sehr schnell und können den Magen verletzen!

3. Woran können Sie Fehler bei der Fütterung erkennen?

Am Fell und am Kot Ihres Tieres können Sie erkennen ob es gesund ist. Wenn das Fell glänzend und weich ist und der Kot eine natürliche Farbe hat, dann ist es im Allgemeinen ein gutes Zeichen. Wenn es aber stumpf und glanzlos erscheint, dann könnte es an einer falschen Ernährung liegen. Auch am Geruch Ihres Tieres können Sie vieles ableiten. Manche Tiere reagieren auf eine falsche Zusammensetzung der Ernährung auch mit aggressivem Verhalten.

4. Hat Ihr Tier das richtige Gewicht?

Die Liebe zum Tier kann in manchen Fällen schaden. Leckerchen in Mengen und mehr Futter als gut ist, kann schnell zu Übergewicht Ihres Lieblings führen.

Sie können selbst fühlen, ob Ihr Tier zu dick ist. Für eine Schätzung können Sie versuchen, die Rippen des Tieres zu ertasten. Wenn Sie bei leichtem Druck zu spüren sind, dann ist alles im grünen Bereich. Fühlen Sie aber eine Fettschicht, dann sollten Sie Ihren Vierbeiner erst einmal bei einem Tierarzt auf eine Waage stellen.

Übergewicht muss aber nicht immer an zuviel Futter und Lecker liegen. Auch Bewegungsmangel ist für ein Tier schlecht.

Auch eine Kastration kann den Stoffwechsel des Hundes verändern und das Tier dicker und dicker werden lassen. Wenn Sie das bei Ihrem Tier bemerken, dann sollten Sie nach Rücksprache mit Ihrem Tierarzt auf Futter für kastrierte Hunde zurückgreifen. Bei einer Ernährungsumstellung sollten Sie sehr langsam vorgehen.

Eine Unterfunktion der Schilddrüse oder eine Überfunktion der Nebennieren können aber auch dafür sorgen, dass das Tier an Gewicht zunimmt.

Sollte Ihr Tier Ihrer Meinung nach stark an Gewicht zugenommen haben, dann fragen Sie Ihren Tierarzt, der die Ursache der überschüssigen Pfunde herausfinden wird.

Nun wünsche ich Ihnen und Ihrem oder Ihren Vierbeinern schöne Festtage, bleiben Sie gesund!

Michael Eichhorn

Dienstag, 16. März 2021

Traurige Corona-Statistik im Internet. Welpenschmuggel.

Der illegale Welpenhandel boomt und hat 2020 offenbar durch die Corona-Pandemie einen dramatischen Aufschwung erfahren. Allen zwischen Januar und Oktober 2020 wurden 75 Fälle von illegalem Heimtierhandel bekannt. 818 Tiere waren betroffen. Damit liegt die Gesamtzahl der Fälle und der Tiere bereits über der Gesamtzahl des Vorjahres, so die Fachreferentin des Deutschen  Tierschutzbundes, Frau Lisa Hoth. Betroffen waren vor allem Hunde, insgesamt 683. Der Tierschutzbund fordert daher eine Regulierung des Internethandels und eine europaweit verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung für Haustiere, um deren Herkunft besser rückverfolgen zu können. Ebenso bräuchte es eine bessere länderübergreifende Zusammenarbeit um alle involvierten Personen zu fassen, sowie vermehrte Kontrollen und härtere Strafen für die Täter.

Donnerstag, 11. Februar 2021

So lange dürfen Hunde bellen.

Wenn sich der Nachbar über lautes Hundegebell beschwert, sollten Sie wissen, wie lange und wie viel Ihr Hund, laut Gesetz, bellen darf.

Leider gibt es dazu keine einheitliche Regelung in Deutschland. Doch Hundehalter können sich an bisherigen Urteilen orientieren. Das Oberlandesgericht in Hamm hat beispielweise beschlossen, dass der Hund nicht länger als zehn Minuten am Stück oder mehr als 30 Minuten am Tag bellen darf. Zwischen 19 und 8 Uhr darf demnach gar nicht gebellt werden. An die tägliche Mittagsruhe von 13 bis 15 Uhr sollten sich auch unsere Vierbeiner halten. Ruhetage, wie Sonn- und Feiertage, müssen berücksichtigt werden. Sonderregelungen gibt es für öffentliche Plätze, hier muss mit Lärm gerechnet werden, weswegen der Hund hier auch länger als zehn Minuten durchgehend  bellen darf. Auch wenn sich Anwohner beschweren, darf der Hund ohne Einschränkungen  bellen. Wenn er sich auf einem öffentlichen Platz befindet. Das erklären Sie alles mal bitte Ihrem Hund!

Donnerstag, 10. September 2020

Hundekauf aus in dem Internet.

Viele Hundefreunde suchen sich  ihren Hund im Internet,  bei Ebay und Co aus, um ihn zu kaufen. Vielleicht ist der Züchter oder besser der Verkäufer ausgesprochen nett am Telefon, aber  eine Garantie ist es nicht, einen gesunden Hund zu bekommen. Oft bekommt man ein krankes und viel zu junges Tier, das Mitleid der Käufer wird ausgenutzt und der kleine Hund wird zu Hause gepflegt und gehegt, die anfallenden hohen Tierarzt-kosten werden akzeptiert und die Käufer hoffen, dass der Hund schnell gesund wird und dankbar sein neues Herrchen/Frauchen anschaut. Zu diesem „dankbar“ an anderer Stelle mehr.

Die jungen Tiere werden als geimpft, gechipt und älter als acht Wochen verkauft, man kann sich auch oft das Muttertier anschauen, so werden die Interessen, meist gutgläubige Erstkäufer, hinters Licht geführt und betrogen, haben dann einen kranken Welpen, der vielleicht schon in kürzester Zeit bei ihnen stirbt oder aber immens hohe Tierarzt-kosten verursacht. Dieser Welpen-handel muss verboten werden! Wenn Sie einen Hund, ein Haustier haben möchten, schauen Sie bei Ihrem Tierschutzverein nach einem für passenden Freund, Sie werden sicher nicht enttäuscht werden.

Montag, 29. Juni 2020

Mäusegerste.


Wenn Sie mit Ihrem Hund spazieren gehen, und sehen an Wiesenrändern, auch am Wegesrand grasähnliche Pflanzen und denken sich nichts dabei, wenn Ihr Hund durch diese Büschel läuft. Es ist Mäusegerste. Die Mäuse-Gerste (Hordeum murinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Gersten, und sie kann unseren Hunden, aber auch Katzen gefährlich werden.
Gefährlich sind die Grannen dieser Pflanze, die dank kleiner Widerhaken sich im Fell verhaken und so Schaden anrichten können. Und da hilft auch kein Schütteln des Hundes – im Gegenteil: Dadurch können die Grannen noch tiefer ins Fell eindringen und sich festhalten.
Besonders die Pfoten sind gefährdet, denn speziell an der Zwischenzehenhaut bohren sich die Grannen in die Haut und wandern unter der Haut nach oben. Hier können sie nur operativ entfernt werden. Aber auch andere Körperteile sind betroffen, wie Ohren und andere Körperöffnungen,  Grannen im Auge verursachen eine böse Bindehautentzündung, im Ohr kann die Granne das Trommelfell zerstören, und durch das Schnüffeln können Grannen sogar in die Lunge gelangen. Auch unter den Achseln findet man häufig diese Grannen.
Diese sind ja Fremdkörper für den Hund, sollte sich Ihr Hund vermehr an besonderen Stellen kratzen oder beißen und lecken kann das für einen „Grannenangriff“ hinweisen.
Bei Verdacht gehen Sie zum Tierarzt und versuchen Sie nicht, diese Grannen z.B. aus dem Ohr zu entfernen, dabei können Sie sie weiter ins Ohr  treiben.
Das sind die häufigsten Symptome wenn Ihr Hund Grannen gefangen hat:
·         Schwellungen
·         Ablecken der Pfoten nach dem Spaziergang
·         Häufiges Kopfschütteln
·         Kratzen z.B. Ohr
Schauen Sie sich Ihren Hund genau an, wenn Sie vom „Gassigehen“ zurück sind.
Wenn Sie Ihren Hund abtasten und mit der Hand durch das Fell fahren, stellen Sie schnell fest, ob sich etwas verfangen hat.
Gerade in diesem Jahr trifft man vermehrt auf die Mäusegerste, den sie liebt Trockenheit und Wärme, gerade an vernachlässigten Wegrändern aber auch in Gärten finden wir diese Pflanze, also passen Sie auf wo Ihre Fellnase hinläuft.


Dienstag, 9. Juni 2020

Was muss ich beim Kauf eines Hundes beachten?

Wo soll ich meinen Hund kaufen, oder soll ich ihn aus dem Tierheim holen? Diese Frage ist sehr wichtig wenn ich einen Hund kaufen will oder einen Hund aus dem Tierheim nehmen möchte. Wir hören das öfter: Ich kaufe jetzt einen Hund. Diese Leute denken gar nicht drüber nach wo sie diesen Hund her bekommen können. Man muss einfach darüber reden dass es so einfach nicht ist, einen Hund zu kaufen oder auch aus dem Tierheim zu holen oder auch aus einem Land wie Bulgarien oder Rumänien dort aus einem Shelter. Denn Sie wissen nichts über die Vergangenheit des Hundes, nichts darüber was diese Tiere erlebt haben und wie sie behandelt worden sind. Die meisten wollen Ihren Hund von einen Züchter kaufen und viel Geld dafür bezahlen,  mit dem Hintergedanken: Wenn es nicht klappt geben wie in zurück, aber das funktioniert leider nicht immer so und so landen diese Hunde, oft teure Rassehunde, im Tierheim oder sie werden unter der Hand verkauft was auch nicht ganz so toll ist den auch die meisten Menschen denken, ein Hund von Privat gekauft, das ist in Ordnung, aber so bekommen Menschen Hunde, die eigentlich gar nicht geeignet sind, Hunde zu halten.
 Bei den Züchtern gibt es schlechte Hunde oder gute Hunde und es gibt auch schwarze Schafe unter den  Züchter. Finden Sie mal in der ganzen Masse den richtigen Züchter heraus der auch nur die guten Hunde hat. Was man vergisst:  dass es auch in einem Wurf Tiere unterschiedlichster Art geben kann, und so sind Probleme auch beim Züchter nicht ganz wegzudenken. 
Andererseits kann man ein Tier aus dem Tierheim nehmen und es ganz langsam an seine Person gewöhnen indem man immer wieder ins Tierheim geht mit diesem Hund
spazieren geht und so besser kennenlernt, ein Gewinn für beide Seiten. Wenn man merkt, da kommt man nicht mit klar, kann man die Besuche zu diesem Hund einstellen, der Schaden ist dadurch recht niedrig gehalten.  

Die Anschaffung eines Hundes sollte nie ganz plötzlich geschehen also ein sogenannter Schnellschuss sein, sondern sie sollen sich überlegen welchen Hund Sie haben wollen, ob Sie überhaupt einen Hund halten können und wie das Halten eines Hundes aussehen muss. Dann müssen Sie sich sich natürlich über das Alter des Hundes Gedanken machen, soll es ein Erwachsener sein oder ein Welpen und und stellen Sie sich die Frage: Habe ich Zeit mich um diesen Hund oder auch diesen Welpen zu kümmern? Der Hund muss in die Familie passen, wenn der keine Kinder mag, und Sie haben Kinder, lohnt sich die Anschaffung nicht,  es gibt nur Theater.  Also Augen auf bei der Beschaffung eines Hundes und denken Sie daran, auch oft werden im Internet, speziell in sozialen Medien, tolle Hunde angeboten, die in den Staaten des ehemaligen Ostblocks in sogenannten Shelter auf Sie warten, die sich freuen bei ihnen zu sein.  Der Hund freut sich nicht, denn er muss etwas Neues lernen, kann keine Dankbarkeit zeigen, denn die kennt er nicht, sondern dieser Hund hat ein richtig starkes Eingewöhnungsproblem und nicht nur Sie müssen sich an ihn gewöhnen,  sondern auch er muss das Gleiche machen. Sie kennen nicht seine Vergangenheit, wissen nicht was er durchgemacht. Der Vermittler kennt den Hund auch nicht, vielleicht kennt er noch den letzten Aufenthalt des Hundes, aber das war es schon. Und auch wenn der Hund so toll aussieht, als Anfänger sollten Sie so einen Hund nicht erwerben, Sie sollten Erfahrung mit Hunden haben, sonst landet er im nächsten Tierheim, oder ist plötzlich verschwunden. So ist es nicht einfach, den richtigen Hund zu bekommen. Geben Sie sich und ihm eine Chance, lernen sich sich kennen und wenn alles passt, dann haben Sie einen Freund fürs Leben.