Der illegale Welpenhandel boomt und hat 2020 offenbar durch die Corona-Pandemie einen dramatischen Aufschwung erfahren. Allen zwischen Januar und Oktober 2020 wurden 75 Fälle von illegalem Heimtierhandel bekannt. 818 Tiere waren betroffen. Damit liegt die Gesamtzahl der Fälle und der Tiere bereits über der Gesamtzahl des Vorjahres, so die Fachreferentin des Deutschen Tierschutzbundes, Frau Lisa Hoth. Betroffen waren vor allem Hunde, insgesamt 683. Der Tierschutzbund fordert daher eine Regulierung des Internethandels und eine europaweit verpflichtende Kennzeichnung und Registrierung für Haustiere, um deren Herkunft besser rückverfolgen zu können. Ebenso bräuchte es eine bessere länderübergreifende Zusammenarbeit um alle involvierten Personen zu fassen, sowie vermehrte Kontrollen und härtere Strafen für die Täter.
Dienstag, 16. März 2021
Donnerstag, 11. Februar 2021
So lange dürfen Hunde bellen.
Wenn sich der Nachbar über lautes Hundegebell beschwert, sollten Sie wissen, wie lange und wie viel Ihr Hund, laut Gesetz, bellen darf.
Leider gibt es dazu keine
einheitliche Regelung in Deutschland. Doch Hundehalter können sich an bisherigen
Urteilen orientieren. Das Oberlandesgericht in Hamm hat beispielweise
beschlossen, dass der Hund nicht länger als zehn Minuten am Stück oder mehr als
30 Minuten am Tag bellen darf. Zwischen 19 und 8 Uhr darf demnach gar nicht
gebellt werden. An die tägliche Mittagsruhe von 13 bis 15 Uhr sollten sich auch
unsere Vierbeiner halten. Ruhetage, wie Sonn- und Feiertage, müssen
berücksichtigt werden. Sonderregelungen gibt es für öffentliche Plätze, hier
muss mit Lärm gerechnet werden, weswegen der Hund hier auch länger als zehn Minuten
durchgehend bellen darf. Auch wenn sich
Anwohner beschweren, darf der Hund ohne Einschränkungen bellen. Wenn er sich auf einem öffentlichen
Platz befindet. Das erklären Sie alles mal bitte Ihrem Hund!
Donnerstag, 10. September 2020
Hundekauf aus in dem Internet.
Viele Hundefreunde suchen sich ihren Hund im Internet, bei Ebay und Co aus, um ihn zu kaufen. Vielleicht ist der Züchter oder besser der Verkäufer ausgesprochen nett am Telefon, aber eine Garantie ist es nicht, einen gesunden Hund zu bekommen. Oft bekommt man ein krankes und viel zu junges Tier, das Mitleid der Käufer wird ausgenutzt und der kleine Hund wird zu Hause gepflegt und gehegt, die anfallenden hohen Tierarzt-kosten werden akzeptiert und die Käufer hoffen, dass der Hund schnell gesund wird und dankbar sein neues Herrchen/Frauchen anschaut. Zu diesem „dankbar“ an anderer Stelle mehr.
Die jungen Tiere
werden als geimpft, gechipt und älter als acht Wochen verkauft, man kann sich
auch oft das Muttertier anschauen, so werden die Interessen, meist gutgläubige
Erstkäufer, hinters Licht geführt und betrogen, haben dann einen kranken
Welpen, der vielleicht schon in kürzester Zeit bei ihnen stirbt oder aber
immens hohe Tierarzt-kosten verursacht. Dieser Welpen-handel muss verboten
werden! Wenn Sie einen Hund, ein Haustier haben möchten, schauen Sie bei Ihrem
Tierschutzverein nach einem für passenden Freund, Sie werden sicher nicht
enttäuscht werden.