Mittwoch, 27. Februar 2019

Was muss ich beachten, bei einem Hund aus dem Shelter?


Britta Jackson,‎ Rights of Animals, hat folgenden Beitrag gepostet:

Ist zwar ein längerer Text aber das ist leider die Realität auf Kosten der Tiere....

Weil das Hunde retten ja gerne schön geredet wird!! 
Diese Hunde ja so unendlich dankbar sind...hier mal ein kleiner Einblick wie es tatsächlich immer öfters aussieht!!

Gedanken zur Adoption von Hunden aus dem Tierschutz die mich immer wieder beschäftigen. Seit Monaten rege ich mich oftmals über so manche Zeilen der Menschen aus dem Tierschutz auf. Diese Mitleid erhaschenden Worte... Warum sieht mich denn keiner? 
Habe ich es nicht verdient? Meine Koffer sind gepackt und so gerne würde ich wissen wollen wie es sich anfühlt eine Familie zu haben. Gerne würde ich die Welt kennen lernen bla bla bla.
Was geht da gerade in mir vor?

Ich lese diese Zeilen während ich keine 2 min später einen Anruf erhalte ... Hund muss sofort weg, hat Kind gebissen, fängt an schwierig zu werden, bellt ständig, kann nicht alleine sein bla bla bla
Es ist ein besch... Kreislauf der sich nur brechen lässt wenn wir endlich anfangen Verantwortung zu übernehmen. Wenn wir ehrlich sind. 
Die Hunde aus den Sheltern sind richtig arm dran, viele geben sich auf, kein Hund hat so ein einsames Leben unter vielen verdient. Aber... Sie sitzen nicht auf gepackten Koffern und freuen sich die große Welt kennenzulernen, genau das Gegenteil ist der Fall. Sie sitzen fest in ihrer Angst. Sie kennen nichts.
Menschen sind ihnen meistens fremd, zumindest können die wenigstens Hunde dort Menschen gut einschätzen weil sie nur zweimal am Tag welche sehen. Morgens und abends zum füttern, es ist keine Zeit für gemeinsame Stunden zum kennen lernen.

Sie kennen keine Autos, keine Häuser in denen es Luxus gibt, sie kennen es nicht in ruhe fressen zu dürfen ohne das 20 andere Hunde da stehen und nur warten da was daneben geht und und und. Es ist ein permanenter Stress.

Und nun? 
Sie haben das Glück endlich ausreisen zu dürfen, optimal wäre es auf Menschen zu treffen die keine Erwartungen haben aber trotzdem auch vorbereitet sind auf etwas das sich alles andere als freut endlich Zuhause zu sein. 
Das ist der Knackpunkt.

Ständig liest man von Hunden die doch nur endlich eine Familie haben wollen, gestreichelt werden und spielen möchten,von langen Spaziergängen träumen und somit sind die Menschen die nämlich genau das erwarten, mächtig überfordert mit dem was da tatsächlich ankommt.

Ein Häufchen Elend, das penetrant stinkt, das alles zurück gelassen hat was ihm vertraut war, und nicht weiß was ihn jetzt erwartet. Auch weiß er nicht das der Teppich keine Pinkelecke ist, weiß nicht das er nicht knurren braucht wenn gefressen wird weil er wahrscheinlich wieder nicht satt wird. Der Hund der völlig überfordert ist mit Treppen und Heizungsluft, der Hund der plötzlich 24 Std 7 Tage die Woche Menschen um sich hat die ihm ständig Aufmerksamkeit schenken. Der Hund der plötzlich von einem riesen Geräuschpegel ständigem bellen keinen Mucks mehr sagen soll weil es Nachbarn gibt die es stört, der Hund der allein sein nicht kennt jetzt aber mindestens 4 Stunden völlig alleine ist und vor Angst, Frust oder Stress die Wohnungseinrichtung und Frauchens Prada Schuhe zerlegt und den Teppich nutzt um Dünnpfiff los zu werden.
Warum denken wir nicht alle mal ein bisschen nach? Ich rege mich gerade deswegen auf weil ich es heute mal wieder live erleben durfte. Familie hat sich einen Hund geholt der sich doch so sehr eine Familie gewünscht hat, jetzt ist er undankbar und muss sofort weg weil er das Kind gebissen hat. Aus einem Shelter vor 5 Monaten nach Deutschland gekommen. Als Welpe in der Tötung gelandet, 4 Jahre nur hinter Gittern gelebt sich 15 qm mit vielen weiteren Hunden geteilt , Menschen sind ihm fremd und jetzt, ja jetzt hat er das Kind gebissen weil es den Hund doch immer so gerne umarmen möchte. Ständig Besuch der ein und ausgeht, ja das muss der Hund aber ertragen, schließlich können wir ja nicht unser ganzes Leben nur noch nach dem Hund ausrichten. Ständig bellt er, er hat schon zwei Teppiche total versaut und den guten Antikstuhl von unseren Oma hat er auch zerbissen. Von Dankbarkeit keine Spur. Ganz im Gegenteil, hätten wir das eher gewusst, wir hätten einen Goldenen Retriever vom Züchter genommen die sind Kinderlieb, dabei wollten wir doch nur helfen.
Danke liebe Tierschutzvereine für die falschen Vorstellungen die ihr impliziert, danke liebe zukünftige Besitzer die ihr so blauäugig und dumm seid zu denken ein Hund der nichts kennt ist bereit für eine völlige Reizüberflutung ohne eine Nebenwirkung zu zeigen und euch direkt so sehr liebt das ihr ihn Zwangsbekuscheln könnt und er dankbar ist endlich die Welt kennen zu lernen. Sorry für den Roman ich musste mich einfach auskotzen und zwar bei Menschen die wahrscheinlich verstehen was ich meine. Danke fürs offene Ohr. Manchmal ertrage ich es kaum noch und Menschen werden mir zuwider 
😪😪
Dieser Text darf gerne geteilt und /oder kopiert werden!
Ich hoffe das jeder der sich so ein Hund annimmt,sich bewusst ist was das
bedeutet, dann kann alles gut werden!
Text: Iris Lange

Mittwoch, 13. Februar 2019

Noch ist es kostenlos!



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Sonntag, 10. Februar 2019

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Donnerstag, 7. Februar 2019

Kurze Erinnerung!


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Samstag, 2. Februar 2019

Ich schenke Ihnen mein Buch!



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  Viel pass beim lesen!

Donnerstag, 31. Januar 2019

Die Hausapotheke für den Hund.



Viele Hundehalter haben sie oder wollen sich unbedingt eine anschaffen: die Hausapotheke, speziell für den Hund.
Ich habe einmal zusammengestellt, was in so eine Apotheke gehört:

- Taschenlampe
- Warme Decke auch Rettungsdecke
- Fieberthermometer, bruchsicher
- Mullkompressen zur Wundabdeckung
- Verbandswatte, Mullbinden, selbsthaftende elastische Binden
- Leukoplast, Panzerband
- Wundspray ( Bei großen Wunden Wundspray nicht benutzen, Wunde kann dann nicht mehr    genäht werden)
- Tinkturen wie Belladonna
- milde Augensalbe (Bepanthen)
- Blutstillende Lösungen für kleine Wunden
- Antiseptische Seife,
- Pinzette, Verbandsschere, Einmalhandschuhe
- Plastikspritzen, Zeckenzange, Elemente zum kühlen.
- Pfotenschutz, können auch kleine Kindersocken sein.
- Vaseline
- Wundsalbe
- Kohletabletten.

Aber wichtig: Immer die Telefonnummer Ihres Tierarztes parat heben, denn im Notfall ist das Ihr wichtigster Ansprechpartner.

Noch einige wichtige Informationen über Ihren und:
- Körpertemperatur 37,5 – 39° C
- Puls 70 -120 Schläge pro Minute
- Atmung: 10 – 30 Atemzüge pro Minute
Weißt Du, wie Du Deinem Hund in einer Notsituation helfen kannst?
Woran unterscheide ich als Besitzer, dass es sich um einen Notfall handelt oder um eine eher harmlose Verletzung?
Viele Verletzungen können relativ stark bluten, obwohl sie nur oberflächlich sind, dagegen gibt es schwerwiegende Notfälle, welche auf den ersten Blick dem ungeübten Auge harmlos erscheinen. Die meisten Hundebesitzer wissen nicht, was wichtig ist, wenn ihr Hund eine kleine Wunde hat oder er sich merkwürdig verhält.
76% der Hundebesitzer wissen nicht, wie sie in einer Notsituation ihres Hundes reagieren sollen und haben dadurch eine schlechte Bindung zu ihrem Hund.
Schon mehr als 10.000 Hundefreunde wissen durch unseren Erste-Hilfe-Kurs, wie Sie Ihrem Hund in einer Notsituation helfen können.
Werde auch du zu einem Lebensretter!
Wenn Du auch:
- Spaß daran hast, mit deinem Hund zu lernen
- deinem Hund in Notsituationen helfen willst
- eine harmlose Verletzung von einer Notsituation unterscheiden können möchtest!
- eine starke Bindung zu deinem Hund aufbauen willst

Samstag, 5. Januar 2019

Hundehaarallergien



Viele Menschen leiden heute an einer Tierhaarallergie, ohne dass sie es wissen, dass sie es ihrem geliebten Hund oder der Hauskatze zu verdanken haben.
Was ist eigentlich eine Hundehaarallergie? Die Allergie wird nicht von den Haaren selbst ausgelöst, sondern von speziellen tierischen Eiweißen, die sich in der Haut, im Speichel und im Urin von Hunden finden und häufig an den Haaren haften beziehungsweise mit diesen weiterverbreitet werden. Alle Hunderassen weisen die gleichen Allergene auf,  die jedoch  bei unterschiedlichen Rassen und Individuen in unterschiedlichen Mengen vorkommen. Und diese lösen die Hundehaarallergie aus.
Viele Menschen wissen nicht, dass sie an dieser Allergie erkrankt sind, allerdings Brennende oder juckende Augen, Niesen, Schnupfen oder Ausschlag können die unangenehmen Zeichen dafür sein, dass jemand allergisch auf Hunde reagiert.
Was macht man nun? Den geliebten Hund abgeben? Geht ja garnicht. Also bleibt nur der Gang zum Arzt, am besten gleich zu den Allergologen. Der macht dann einen Hauttest und einen Allergie-Bluttest, bei dem nach Antikörpern gegen bestimmte Allergene gesucht wird.
Dann geht es zur Behandlung. Da gibt es unterschiedliche Methoden, ob es eine momentane und kurzfristige Linderung der Symptome geht oder um eine dauerhafte Behandlung der Allergieursachen. Allerdings sollte der Hundehalter darüber nachdenken, ob es nicht doch sinnvoller ist, auf den vierbeinigen Freund zu verzichten. Ich höre schon den Aufschrei, dass das nicht geht. Aber so eine Hundehaarallergie kann eine lebensbedrohliche  Situation für den Menschen sein. Sprechen Sie das mit Ihrem Arzt ab! Es ist schön ein Tier zu haben, aber hat keinen Sinn sich zu quälen, das ist dann auch kein Vergnügen für Mensch und Hund. Vor allen Dingen können sich Folgeallergien entwickelt, sogar ein allergisches Asthma bronchiale. Noch einmal mein Rat: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt!
Wer unter Hundeallergie-Symptomen leidet, aus irgendeinem Grund aber den Kontakt mit Hunden nicht vermeiden kann, kann mit Medikamenten zumindest eine kurzfristige Besserung der Beschwerden erreichen.  
Zur Verfügung stehen dafür vor allem Antihistaminika in Form von Tropfen, Tabletten oder Sprays und in bestimmten Fällen auch Kortisonpräparate in Tablettenform oder als Spray. Bei schweren Allergiesymptomen im Sinne einer kann auch die Gabe von Adrenalininjektionen notwendig sein.

Mein Rat: Passen Sie auf sich und auf Ihren Hund auf!